Projekt

Festival Out Of The Box

Martina Taubenberger

„Out Of The Box ist nicht nur ein spannendes Kulturevent,wir knüpfen bewusst an aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen an und versuchen diese mit künstlerischem Ausdruck in Zusammenhang zu bringen.“

Der englische Begriff „thinking out of the box“ steht für die Fähigkeit, aus bewährten Denkmustern auszubrechen und die Grenzen des Üblichen zu überschreiten.

Das Festival Out Of The Box wurde 2019 erstmals in Trägerschaft der whitebox Kultur gGmbH durchgeführt. Damit installierte sich ein neues Event im Münchner Veranstaltungskalender installiert, das sich die Präsentation außergewöhnlicher künstlerischer Produktionen auf der Schnittstelle zwischen Musik, Visuellem und Performance auf die Fahne geschrieben hat. Das Außergewöhnliche, das Überraschende und Nie-Dagewesene hat sich künstlerische Leitung Dr. Martina Taubenberger zum Programm erklärt.

Seither fand alle  ahre im Januar das Festial Out Of The Box statt und zeigt außergewöhnliche Formate, Eigenproduktionen, sowie Auftragskompositionen und Installationen. Im Rahmen dessen sind Kinder- und Familienkonzerte ein wichtiger Bestandteil des Programms.

Alle Out Of The Box Programm im Überblick:

Programm 2019 Klingende Naturgewalten

Unter dem Überbegriff „Klingende Naturgewalten“ sind bei Out Of The Box Produktionen zusammengefasst, die mit archaischen Stoffen und Inhalten arbeiten und diese in künstlerische Konzepte und Projekte übersetzen.

Programm:
Terje Isungset’s Ice Music
Musik unter Wasser – Aquasonic
Pyanook von Ralf Schmid

Pastorale re/visited – Jugendprojekt

Claudio Puntin & Alba G. Corral Visual Piano mit Kurt-Laurenz Theinert

Programm 2020 Raus aus dem Üblichen – Unter die Haut

… Zum einen das Thema Nachhaltigkeit / Ökologie in einem urbanen Umfeld mit kulturellen Inhalten zu verbinden, zum anderen, das Thema Digitalisierung zu emotionalisieren – als neue Naturgewalt. Klimawandel und Digitalisierung sind die zwei großen Herausforderungen unserer Zeit. Daraus ergibt sich die Faszination, diese Themen in einem Festivalkonzept zu kombinieren und in beiden Themen das Unmittelbare, Archaische und Emotionale herauszuarbeiten.

Programm:
Terje Isungset’s Ice Music
Musik unter Wasser – Aquasonic
Shrink
Pyanook von Ralf Schmid
Piano Vertical
Dissolving Localities (Installation)

Programm 2022 – Der Körper ist der kürzeste Abstand

Wie bleiben wir verbunden in der Isolation? Im Stillstand? In der Berührungslosigkeit? Wieviel Raum brauchen wir? Wieviel nehmen wir uns? Wieviel Abstand vertragen wir?

In diesem Spannungsfeld verorten sich die Auftragswerke des Festivals Out Of The Box 2022. Es geht um die Körperlichkeit des Musizierens und des Musikhörens, um Sinneswahrnehmungen, um Berührung. Um unsere Beziehung zu den Räumen, die uns umgeben und die uns definieren. Und darum, wie sich diese Beziehung durch die Pandemie verändert hat.


Eigenproduktionen:

BABEL – A Ballet of Signs – Django Bates

Digitale Poesie: THE HUMAN TOUCH – Pyanook

Die Riesenradoper UMADUM – Christian Muthspiel

Programm 2025 The Resonance Of Time

Was bedeutet „kulturelles Erbe“? Woran erinnern wir uns? Was macht uns unverwechselbar? Drei Wochen lang wird das Festival an unterschiedlichen Orten in Bayern in mehr als 40 Veranstaltungen Ort der Auseinandersetzung und des Austauschs sein, um sich diesen Fragen künstlerisch zu nähern. „The Resonance of Time“ ist eine Reise hin zu Identität, Erinnerung und Vielfalt.

Diese Festival Ausgabe spielte Bayernweit: von München aus nach Ebersberg, Berchtesgaden, Schongau, Regensburg, Passau, Burghausen, Kaufbeuren und Lichtenberg. Im Gepäck: 4 Auftragskompositionen als Uraufführung, eine deutsche Erstaufführung.

Genetic Memory – Gregor Hübner

Retracing The Echoes of Time – Trondheim Voices & Martina Taubenberger

 Mirror Memory – Golfam Khayam

Casting Light on The Shards of Time – Werke von Henning Sieverts & Emmanuel Witzthum

The Patience of Trees – Dobrinka Tabakova

The Trace of Echoes – Emmanuel Witzthum

Body Of Memories (Workshops vorab und Kunstinatalltion)

The Resonance Of The Invisible (Kunstinstallation von Plastique Fantastique)

Reservoir Of Sounds (Sound-Installation von Ben Miller)