Projekt

Riesenradoper „Umadum“

Oliver Tornau arte.tv

„Ein gemeinsamer Klang der sinnbildlich vorführt, wie man trotz der Barrieren in Kontakt bleiben kann“

Künstlerische Leitung / Konzept:
Martina Taubenberger

Regie / Dramaturgische Beratung:
Axel Tangerding

Libretto:
Axel Tangerding / Martina Taubenberger

Komposition:
Christian Muthspiel

Interpret:innen:
Christian Muthspiel & ORJAZZTRA VIENNA

Sängerinnen:
Eva Klampfer, Lucia Karnig und Anna Anderluh

Wie bleiben wir verbunden in der Isolation? In der Berührungslosigkeit? In der Bewegungslosigkeit?
Welche Beziehung haben wir jetzt zu Räumen? Wieviel Raum brauchen wir, wieviel nehmen wir uns? Wieviel Abstand vertragen wir? Wieviel unsere Gesellschaft? Und was ist mit all denen, die aufgrund körperlicher Behinderungen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind? Wie offen ist unsere Gesellschaft, ihnen zu begegnen? Wie können sie uns nahekommen?

Das Riesenrad war immer schon Ausdruck für das Originelle, Kühne und Einzigartige. (…) Diese Spannung zwischen hochmodern und nostalgisch ist Teil der Faszination.

Die Motive und Symbole der Gondel als isolierter Raum, des zyklischen Auf- und Abs, der Versuch einer Verbindung nach außen mit all ihren inhaltlichen Widersprüchen und konzeptionellen, technischen und musikalischen Limitierungen und Möglichkeiten sind Aufgabe und Herausforderung für die künstlerische Konzeption der Riesenradoper. Der Kompositionsauftrag lässt sich auf eine einfache Formel reduzieren: ein Riesenrad, 27 Gondeln und 27 Musiker:innen und Sänger:innen.